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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Medizinische Fakultät

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Wie lässt sich das Bindungsverhalten von Patientinnen mit Anorexia Nervosa charakterisieren und welche Rolle spielen dabei traumatische Kindheitserlebnisse? by Berenike Ladwig( )

2 editions published between 2016 and 2018 in German and held by 28 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Störungen im Bindungsverhalten sind wahrscheinlich relevant für die Genese der AN und gelten als aufrechterhaltende Faktoren, wobei die empirische Evidenz begrenzt ist. Dass Belastungen in Form von sexuellem Missbrauch, körperlicher Misshandlung und Vernachlässigung in der Kindheit für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung von verschiedenen psychischen und körperlichen Erkrankungen bedeutend sind, ist bekannt. Auch bei AN Patienten/innen gibt es zunehmend Hinweise auf traumatische Kindheitserlebnisse, jedoch fehlen diesbezüglich vergleichbare Studien. Ziel dieser Arbeit ist es, das Bindungsverhalten unter Berücksichtigung von traumatischen Kindheitserlebnissen spezifisch bei AN Patientinnen und remittierten Probandinnen zu untersuchen. Im Zentrum der Auswertung standen dafür folgende Fragebögen, der Relationship-Questionnaire-2 (RQ-2), der Experiences in Close Relationships-Revised (ECR-R) und der Childhood Trauma Questionnaire (CTQ). Auf diese Art und Weise wurde dies bisher noch nicht durchgeführt. <br>Die vorliegenden Ergebnisse beziehen sich auf 18 AN Patientinnen, 13 remittierte Probandinnen und 23 gesunde Kontrollen.<br>Unsere Ergebnisse verdeutlichen das veränderte Bindungsverhalten von AN-Patientinnen. Wie wir erwartet hatten, erreichten AN Patientinnen im RQ-2 hohe Werte für den Bindungsstil D (ängstlich-vermeidend) und sie gaben höhere Werte für bindungsbezogene Angst und Vermeidung im ECR-R im Vergleich zu gesunden Probandinnen an. Desweiteren zeigte es sich, dass das Bindungsverhalten remittierter Probandinnen demjenigen gesunder Kontrollen gleicht. Dies kann als Ergebnis der Remission oder umgekehrt als ein wichtiger Faktor für die Prognose diskutiert werden. Dieser Zusammenhang ist durch weitere longitudinale Studien zu evaluieren.<br>"Emotionale Vernachlässigung" trat bei AN-Patientinnen in der Kindheit gehäuft auf, jedoch keine anderen traumatischen Aspekte wie körperlicher Missbrauch, emotionaler Missbrauch, sexueller Missbrauch und körperliche Vernachlässigung. <br>Abschließend konnten wir zeigen, dass "Emotionale Vernachlässigung" tendenziell mit bindungsbezogener Vermeidung korreliert. Es ergeben sich somit erste Hinweise auf die Relevanz traumatischer Kindheitserlebnisse für das Bindungsverhalten bei AN-Patientinnen. Diese müssen in Zukunft an größeren Stichproben repliziert und validiert werden.<br>Mit Hilfe der in dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse soll es in Zukunft möglich sein, die psychotherapeutische Behandlung besser den Bedürfnissen der AN Patientinnen anzupassen und dabei gezielter auf die komplementäre Beziehungsgestaltung einzugehen
Einfluss von Bisphenol A auf konventionelle und interaktive parodontale Zellsysteme im "low dose" - Bereich by Matthias Ehrenmann( )

2 editions published between 2017 and 2018 in German and held by 26 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Ziel der Untersuchung<br>Ziel der vorliegenden Studie war es, den Einfluss von nano- bis mikromolaren Dosen von Bisphenol A (BPA) auf immortalisierte humane Gingivakeratinozyten (IHGK) und humane Gingivafibroblasten (HGF) in Mono- und Kokulturen zu untersuchen.<br><br>Material und Methode<br>IHGK und HGF wurden in klassischen Monokulturen und interaktiven Kokulturen mit drei verschiedenen BPA-Konzentrationen (39 nM, 1,5 µM und 15 µM BPA), sowie mit 200 pM Östradiol (E2) als Positivkontrolle für ein, drei und sechs Tage inkubiert. Daraufhin wurde im Verhältnis zur unbehandelten Negativkontrolle per IIF der aktivierte ER[beta], fluoreszenzoptisch die intrazelluläre Ca2+-Konzentration, und mittels quantitativer real-time PCR (qRT-PCR) die relative Genexpression für Marker der Apoptose, Proliferation, Inflammation, Differenzierung ermittelt. Zudem wurde die intrazelluläre Ca2+-Konzentration und die Genexpression der IHGK unter Inhibition des Östrogenrezeptors [beta] (ER[beta]) mittels 200 nM Fulvestrant untersucht.<br><br>Ergebnisse<br>Die IIF zeigte zu jedem Zeitpunkt eine starke Aktivierung des ER[beta] bei allen BPA Konzentrationen, die mit der Positivkontrolle vergleichbar war. 3,5 µM BPA bewirkten in der IHGK-Monokultur eine erhöhte Ca2+-Konzentration, sowie eine erhöhte Expression der Differenzierungsmarker in der IHGK-Mono- und Kokultur. Weiterhin bewirkten 3,5 µM BPA in der HGF-Monokultur eine erhöhte Expression von Apoptose- und Inflammationsmarkern zu allen drei Zeitpunkten, die jedoch in der Kokultur mit IHGK nicht auftrat. Zuletzt hatten unter Inhibition des ER[beta] die drei BPA-Konzentrationen und 200 pM E2 keinen Einfluss mehr auf die intrazelluläre Ca2+-Konzentration und die Genexpression der Differenzierungsmarker der IHGK-Monokultur.<br><br>Schlussfolgerung<br>Mikromolare Dosen von BPA bewirken bei IHGK-Monokulturen über Aktivierung des ER[beta] eine Erhöhung der intrazellulären Ca2+-Konzentration, welche eine erhöhte Genexpression der Differenzierungsmarker auslöst. Bei HGF-Monokulturen rufen mikromolare BPA Dosen eine apoptotische und inflammatorische Antwort auf Genexpressionsebene, die unter in vivo ähnlichen Bedingungen in Kokultur mit IHGK kompensiert werden
Etablierung einer durchflusszytometrischen Methode zur Detektion tumorassoziierter Biomarker auf Extrazellulären Vesikeln für die nicht-invasive Diagnostik des Prostatakarzinoms by Hannes Jonas Lehmann( )

2 editions published in 2018 in German and held by 23 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Das Prostatakarzinom ist das häufigste Malignom des Mannes. Trotz rückläufiger Anzahl von Neuerkrankungen seit der Einführung des PSA-Screeningtests, dem heutigen Goldstandard, ist Prostatakrebs in Deutschland immer noch die dritthäufigste Todesursache bei Männern. Neben der Mortalität stellt die Überdiagnose bzw. Übertherapie ein großes Problem der Erkrankung dar. Dies ist u.a. auf die unzureichende Spezifität des PSA-Bluttest zurückzuführen, weswegen der Bedarf an neuen, PCa-spezifischen Biomarkern groß ist.<br>Einen verheißungsvollen Kandidaten verkörpert das Prostataspezifische Membran- antigen (PSMA). Neben diesem wurden für diese Arbeit eine Reihe weiterer Oberflächen- marker ausgewählt, auf deren Expression exemplarisch sowohl Zellen der PCa-Zelllinien C4-2 und DU145 als auch deren Extrazelluläre Vesikel (EV) untersucht wurden.<br>Der Begriff "Extrazelluläre Vesikel" umfasst mehrere Untergruppen von Vesikeln unterschiedlicher Größe und Entstehungsweise, die im Laufe der letzten Jahre immer mehr ins Licht der Forschung gerückt sind. EV kommen in beinahe allen menschlichen Körper- flüssigkeiten sowohl physiologisch als auch pathologisch vor. Neben zahlreichen weiteren Funktionen haben EV eine wichtige Rolle bei Tumorerkrankungen inne. Sie enthalten Bestandteile ihrer Ursprungszellen und haben besonders als mögliche Quelle von Biomarkern Aufsehen erregt. Aus diesem Grund bilden EV einen vielversprechenden Ansatzpunkt für die Krebsdiagnostik und -therapie. Aufgrund ihrer sehr geringen Größe war es bisher schwierig, EV zu messen. Deswegen war das Ziel dieser Arbeit, eine durchflusszytometrische Methode zur Messung von EV und Biomarkern auf deren Oberfläche zu etablieren.<br>Dazu wurden anfänglich EV aus Urin isoliert, um damit das Durchflusszytometer auf die optimalen Einstellungen zur EV-Detektion zu kalibrieren. Proben dieser Vesikel wurden wie Proben der anderen verwendeten EV elektronenmikroskopisch und durch Nanoparticle Tracking Analysis (NTA) analysiert. Anschließend wurde neben einer indirekten Methode mithilfe von größeren Latexbeads auch eine direkte Methode zur Antikörpermarkierung und Detektion von EV erarbeitet. Mithilfe dieser Methoden gelang es, aus den beiden genannten PCa-Zelllinien isolierte EV auf verschiedene Biomarker zu untersuchen und erste Erkenntnisse zu deren Expression auf den verschiedenen EV zu gewinnen.<br>Durch die zwei neuen durchflusszytometris
Retrospektive Auswertung der Behandlung mit intravitrealen Injektionen bei Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration, diabetischem Makulaödem und retinalen Venenverschlüssen im klinischen Alltag by Mandy Anh Helms( )

2 editions published between 2017 and 2018 in German and held by 23 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Bei verschiedenen Makulaerkrankungen, wie z.B. der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), dem diabetischen Makulaödem (DMÖ) und dem Makulaödem bei retinalen Venenverschlüssen (RVO) stellt aktuell die intravitreale operative Medikamentenapplikation (IVOM) mit VEGF-Inhibitoren die effektivste Therapieoption dar. Diese retrospektive Studie untersuchte die Behandlungsrealität dieser Erkrankungen in der Klinik für Augenheilkunde der Universität Freiburg bezüglich der Therapieschemata und Therapieergebnisse. Des Weiteren wurden der Einfluss und die möglichen Gründe eines Nichteinhaltens von Follow-up-Untersuchungen analysiert. Es wurden 761 Patienten ausgewertet, die in der IVOM-Sprechstunde im Zeitraum vom 01.11.2011 bis 31.03.2014 eine erste IVOM erhielten. Die Augenklinik erreichte für AMD in Bezug auf die Visusentwicklung und Visusänderungen nach 1 und 2 Jahren Ergebnisse, die den Ergebnissen von "real-life"-Studien entsprechen. In Bezug auf die Anzahl von IVOM und OCT erreichte sie bessere Ergebnisse als andere "reallife"-Studien. Sie reichen aber nicht an die Ergebnisse aus Phase-III-Studien heran. Für die Gruppen DMÖ, VAV und ZVV wurden ebenfalls Ergebnisse erzielt, die den entsprechenden Phase-III-Studien unterlegen sind. Patienten mit DMÖ zeigten für die Subgruppe "regelrechtes Follow-up" einen signifikant positiven Einfluss im Vergleich zur Subgruppe "fehlerhaftes Follow-up" in Bezug auf die Visusentwicklung und -differenzen. Die Patienten mit AMD und VAV zeigten bei einem regelrechten Follow-up ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Visusentwicklung. Nur die ZVV-Gruppe wies bei regelrechtem Follow-up keinen günstigen Einfluss sowohl auf die Visusentwicklung als auch die Visusdifferenz auf. Limitierend auf die Ergebnisse wirkten zum einen das retrospektive Studiendesign, sowie fehlende 1- und 2- Jahresvisuswerte für einige Patienten. Aufgrund der niedrigen Fallzahlen in den VAV- und ZVV-Gruppen waren hier die Ergebnisse eingeschränkt zu bewerten
Prädiktoren der Langzeitanfallsfreiheit nach epilepsiechirurgischen Eingriffen im posterioren Kortex bei Kindern und Jugendlichen by Angeliki Stathi( )

2 editions published in 2017 in German and held by 20 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Einleitung: Bei ca. 10% der epilepsiechirurgischen Eingriffe bei Kindern und Jugendlichen mit pharmakoresistenten strukturellen Epilepsien handelt es sich um Resektionen im posterioren Kortex. Die prächirurgische Epilepsiediagnostik und operative Behandlung stellen in diesen Fällen aufgrund der engen Verbindungen zu anderen kortikalen Arealen sowie aufgrund der eloquenten Hirnregionen eine Herausforderung dar. Ziel der vorliegenden Studie war es, den Langzeitverlauf nach epilepsiechirurgischen Eingriffen bei Kindern und Jugendlichen mit pharmakoresistenter struktureller Epilepsie und Anfallsursprung im parietalen und occipitalen Kortex, ggf. unter Einschluss des posterioren temporalen Kortex zu analysieren und Prädiktoren für Anfallsfreiheit zu ermitteln. <br>Methodik: Es wurden retrospektiv die Langzeitverläufe von 50 Kindern und Jugendlichen mit pharmakorefraktärer struktureller Epilepsie untersucht, bei denen im Epilepsiezentrum des Universitätsklinikums Freiburg Resektionen im posterioren Kortex durchgeführt worden waren. Ergebnisse: Im Beobachtungszeitraum von 1,5 bis 18 Jahren (mittlere Beobachtungszeit 8 Jahre) sind 60% der Patienten anfallsfrei geblieben; 30% hatten die antikonvulsive Therapie bereits beendet, 20% hatten sie reduziert. Die meisten Anfallsrezidive (71%) sind in den ersten 6 Monaten aufgetreten und nur in drei Fällen über zwei Jahre nach der Resektion. Resektionen im Parietallappen, linkssseitige Lateralisation der epileptogenen Zone und längere Epilepsiedauer haben sich als unabhängige Prädiktoren ungünstiger Anfallsergebnisse im Langzeitverlauf erwiesen. <br>Schlussfolgerungen: Unsere Studie unterstreicht die Wirksamkeit der Epilepsiechirurgie im posterioren Kortex im Hinblick auf eine langfristige Anfallsfreiheit und das Absetzen der Antikonvulsiva bei der Mehrheit der Fälle. Darüber hinaus unterstützen unsere Befunde die frühzeitige prächirurgische Abklärung und ggf. epilepsiechirurgische Intervention bei Kindern und Jugendlichen mit therapierefraktärer Epilepsie im posterioren Kortex
Transcriptome dynamics to unravel PC12 cell fate decisions by Barbara Offermann( )

1 edition published in 2017 in English and held by 16 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: The PC12 cell line is a well-established cell model system for analysing cell fate decisionmaking processes. When stimulated with the growth factor EGF the cells proliferate increasingly, when stimulated with the nerve growth factor NGF the cells differentiate into sympathetic-like neurons. Both processes are regulated via the ERK/MAPK pathway. In this context, signal duration of activated ERK seems to be the key mechanism for the emergence of the distinct cell fates. Whereas NGF stimulation results in sustained ERK activation and neuronal differentiation of the cell line, EGF stimulation activates ERK transiently and results in enhanced cell proliferation. How the temporal dynamics of ERK signalling are encoded and translated in order to specify cell fates has not been fully understood yet. <br>This thesis is the first comparison of the EGF and NGF induced transcriptome of PC12 cells on a time scale of 24 hours with high sample density. It was shown that the EGF and NGF stimulus activate a very similar set of genes, which initiates and modulates the cell fate decision. These genes' expression dynamics, however, were different depending on the stimulus used: EGF stimulation induced a short impulse-like gene expression pattern, whereas NGF stimulation resulted in a long-sustained response. In line with previous studies it was demonstrated, that immediate early genes such as Egr1, Fos and Junb show an increased stability in the case of NGF stimulation. It was shown, that this is most likely due to a delayed negative transcriptional feedback via Fosl1, Atf3, Maff, Klf2 und Zfp36l2. Moreover it was demonstrated, that both cell fates, proliferation as well as differentiation, are not solely dependent on the ERK/MAPK pathway. Within the first hour after stimulation with EGF cross-talk between the MAPK and PI3K pathways seems necessary in order to induce enhanced cell proliferation. After stimulation with NGF a more complex and sequential activation of different pathways was identified. In this context the activation of the Il6 pathway and the uPA/uPAR complex seems to be of special importance. The activation of these two pathways was exclusively seen after NGF-stimulation, which encourages further research to gain a deeper understanding of their function in the process of neuronal differentiation. Additionally, Dusp6 was identified as a potentially important modulator of the PC12 cell fate. In summary, this thesis analyses and compares the EGF and NGF induced transcriptome of PC12 cells from a systems biology perspective. Most importantly, it was shown, that the activation of a similar set of genes may result in distinctly different cellular behaviour depending on the genes' expression dynamics
Barriers of visceral leishmaniasis reporting and surveillance in Nepal : comparison of governmental VL-program districts with non-program districts by DaJull Lim( )

1 edition published in 2017 in English and held by 15 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Background<br>At the time when Nepal is on the verge of reaching the maintenance phase of the visceral leishmaniasis (VL) elimination program, the country is faced with new challenges; the disease is now found in 61 of the country's 75 districts including previously non-endemic areas called non- program areas where there is no control or patient management program in place. This study aimed to assess which elements of the surveillance and reporting systems need strengthening to identify cases at an early stage, prevent further transmission and ensure sustained VL elimination.<br>Methods<br>In a cross sectional, mixed-method study, quantitative and qualitative data was collected from two study populations in VL-program and non-program districts. From February to May 2016, structured interviews were conducted with 40 VL patients, and 14 in-depth and semi-structured interviews were conducted with health managers.<br>Results<br>The total delay from onset of symptoms to successful reporting to the Ministry of Health was 104 days in the VL-program and 129 days in non-program districts. The main difference was in patient's delay (from onset of symptoms to seeking health care), which was 14 days in VL-program and 31 days in non-program districts; the diagnostic delay (73 days and 80 days, respectively), treatment delay (5 vs. 2 days) and reporting delay (17 vs. 18 days) were similar. The diagnostic delay increased three-fold from 2012, while treatment and reporting remained unchanged. The main barriers to surveillance were; 1) Access and awareness in new-endemic districts, 2) Not included private sector for referral, treatment and reporting, 3) Lack of cooperation and coordination among stakeholders for training and interventions, 4) Insufficient validation, outreach and process optimization of the reporting system.<br>Conclusions<br>Corrective measures are needed to maintain the achievements of the VL elimination campaign and prevent resurgence of the disease. A clear patient referral structure, reinforcement of report notification and validation, direct information of district health offices by local hospitals and involvement of the private sector is needed to ensure timely and reliable information to facilitate a responsive system of interventions
Alterationen der Stimm-Grundfrequenz bei epileptischen Anfällen frontalen und temporalen Ursprungs by Iva Speck( )

2 editions published between 2016 and 2018 in German and held by 15 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung an der aktuell 0,5 % der Weltbevölkerung leiden. Fokale Epilepsieformen treten vor allem mit Anfallsfokus im Frontallappen- und Temporallappen auf, bei einem Teil der Anfälle kommt es zu iktalen Sprachäußerungen. Bei iktaler Sprache kann häufig eine Beeinträchtigung der Stimmmelodie (Dysprosodie) beobachtet werden mit Veränderungen der Stimm-Grundfrequenz, Dauer und Amplitude.<br>In der vorliegenden Doktorarbeit wird eine vergleichende quantitative Analyse iktaler Dysprosodien an Patienten mit FLE (Fallgruppe) und Patienten mit TLE (Vergleichsgruppe) vorgestellt. Als quantifizierbares Maß der iktalen Dysprosodie wurde die Stimm-Grundfrequenz von Vokalen ausgewählt, welche vom jeweiligen Patienten sowohl während des Anfalls (iktal) als auch zwischen den Anfällen (interiktal) gesprochen wurde. Auf Grundlage des Auswahlverfahrens konnten von insgesamt 36 Patienten eine Vielzahl von iktalen und interiktalen Videomitschnitten untersucht werden, 18 Patienten hiervon mit FLE und 18 gematchte Patienten mit TLE.<br>Der Vergleich der Stimm-Grundfrequenzen von Vokalen ergab für die Vergleichsgruppe mit TLE eine signifikant höhere iktale Stimm-Grundfrequenz im Vergleich zur interiktalen Stimm-Grundfrequenz. Bei den Patienten mit FLE ist die Stimm-Grundfrequenz iktal hochsignifikant höher als interiktal. Der Unterschied zwischen den Veränderungen bei FLE und TLE wurde in der untersuchten Patientengruppe nicht signifikant.<br>Die Ergebnisse dieser Untersuchung deuten darauf hin, dass iktale Veränderungen der Prosodie sowohl bei Patienten mit FLE als auch mit TLE auftreten
Schnelle soziale Kognition bei hochfunktionalen Autismus-Spektrum-Störungen im Vergleich zu Erwachsenen mit typischer Entwicklung by Marcia Joana Lauterbach( )

1 edition published in 2018 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Die Daten der vorliegenden Studie wurden im Rahmen einer klinischen Studie mit 23 Erwachsenen mit einer hochfunktionalen Autismus-Spektrum-Störung sowie 22 Erwachsenen mit neurotypischer Entwicklung erhoben. Bei allen Teilnehmern wurden vier Testungen zu schneller sozialer Kognition durchgeführt, die mittels kurzer Darbietungszeiten die Emotionserkennung in der visuellen und der auditiven Modalität sowie das korrekte Interpretieren sozialer Szenen überprüfen. Zudem wurden psychometrische Tests zum Feststellen autistischer und alexithymischer Merkmale sowie ein Intelligenzquotient erhoben. Die Arbeitshypothese, dass Personen mit ASS Emotionen und soziale Szenen seltener korrekt interpretieren können als neurotypisch Entwickelte und diese Unterschiede stärker zum Tragen kommen, wenn Personen mit ASS durch kurze Darbietungszeiten auf das implizite Prozessieren sozialer Stimuli angewiesen sind, konnte nur teilweise bestätigt werden. Zwar zeigen sich bei allen Emotionserkennungstests Mittelwerttendenzen hinsichtlich einer niedrigeren Exaktheit der Emotionserkennungsleistung bei Personen mit ASS, allerdings weisen die Ergebnisse insgesamt keine statistische Signifikanz auf. Bilder mit sozialen Szenen wurden von Personen mit ASS im Gesamteindruck signifikant schlechter beschrieben und ihnen seltener der korrekte Bildkommentar zugeordnet. Entgegen der Hypothese, dass Menschen mit ASS bei der Emotionserkennung eine niedrigere Verarbeitungsgeschwindigkeit aufweisen, zeigten sie in allen Emotionserkennungstest Tendenzen zu kürzeren Reaktionszeiten als neurotypisch Entwickelte, was am ehesten auf das Phänomen des "speed-accuracy tradeoff" zurückzuführen ist und die Bewertung der Ergebnislage erschwert. <br>Angesichts der bisher sehr inkonsistenten bis widersprüchlichen Forschungslage bezüglich sozialer Kognition bei ASS, die auch in der vorgestellten Studie zu Tage tritt, scheint die weitere intensive Erforschung dieses Gebiets von großer Bedeutung zu sein. Die zukünftige Forschung ist auch hinsichtlich der Tatsache unerlässlich, dass Menschen mit ASS zwar offensichtlich erfolgreiche Kompensationsstrategien entwickeln, um soziale Stimuli im Rahmen von wissenschaftlichen Versuchen korrekt interpretieren zu können, konfrontiert mit den Anforderungen des sozialen Alltags jedoch zumeist daran scheitern. Die Theorie der schnellen sozialen Kognition, im Sinne eines zweistufigen Systems, scheint hierbei weiterhin vielversprechend. Auch wenn kein eindeutiger Nutzen der vorgestellten Untersuchungsinstrumente in der vorliegenden Studie festgestellt werden konnte, könnten sie durchaus zum Zwecke weiterer Forschung ihre Berechtigung finden und mit dem Ziel einer schärferen Gruppentrennung weiterentwickelt werden
Verlauf der dynamischen zerebralen Autoregulation bei Patientinnen mit Präeklampsie by Jenny Adriana Jacob( )

1 edition published in 2018 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Um das Gehirn vor den Gefahren der Hypo- oder Hyperperfusion zu schützen, ist eine Konstanthaltung der zerebralen Durchblutung trotz Schwankungen im systemischen Blutdruck essentiell. Dies wird durch den Mechanismus der zerebralen Autoregulation (CA) ermöglicht. Es ist bekannt, dass es bei Präeklampsie zu einer Störung der CA kommen kann. Zudem wur-de nach stattgehabter Präeklampsie ein erhöhtes zerebrovaskuläres Langzeitrisiko beobachtet. <br>Ziel der vorliegenden Arbeit war es zu untersuchen, ob eine gestörte CA nach Präeklampsie langfristig persistiert
Kardiovaskuläre Komplikationen und Nachblutungsrate nach perioperativem Pausieren der oralen Antikoagulation in der Neurochirurgie by Yashar Naseri( )

1 edition published in 2017 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Der vorbeugende Nutzen von oralen Antikoagulantien sowohl in der primären als auch in der sekundären Prävention kardiovaskulärer Ereignisse (Herzinfarkt, Lungenembolien, Thrombosen, Schlaganfälle) ist gut belegt. Allerdings erhöht die Therapie mit Antikoagulantien das Risiko für eine lokale Nachblutung nach Operationen. Aus diesem Grund werden die oralen Antikoagulantien perioperativ häufig pausiert. Gegebenenfalls wird ein sogenanntes Bridging mit fraktioniertem oder unfraktioniertem Heparin durchgeführt.<br>Das Risiko für bleibende Schäden für den Patienten durch eine Nachblutung ist bei neurochirurgischen Operationen als besonders hoch anzusehen. Aus diesem Grund wird grundsätzlich in der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg die orale Antikoagulation 10 Tage vor und 3 Wochen nach der Operation pausiert und ggf. durch ein Heparin-Bridging ersetzt.<br>Ziel der vorliegenden Studie ist eine retrospektive Analyse im Zeitraum vom Januar 2011 bis Dezember 2013 hinsichtlich kardiovaskulärer Ereignisse durch das Absetzten oder das Bridging der Antikoagulation. Gleichzeitig soll die Komplikationsrate im Sinne von Nachblutungen im genannten Patientenkollektiv ermittelt werden
Die Rolle des P2Y4-Rezeptors bei der Entstehung der COPD by Lukas Lauterbach( )

1 edition published in 2018 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des P2Y4-Rezeptors bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Mittels quantitativer PCR wurde die Expressionsstärke des P2Y4-Rezeptors in humanen Blutproben von COPD-Patienten untersucht. Dabei wurde eine erhöhte mRNA-Expression von P2Y4 in neutrophilen Granulozyten und mononukleären Zellen von COPD-Patienten festgestellt. Die Erhöhung der mRNA-Level korrelierte zudem mit dem Krankheitsstadium. Damit scheint der P2Y4-Rezeptor in der Pathogenese der COPD eine Rolle zu spielen.<br>Anschließende akute und chronische Rauchversuche mit P2Y4-defizienten Mäusen zeigten, dass diese im Vergleich zu naiven Mäusen eine verminderte Anzahl an Makrophagen, Neutrophilen und Lymphozyten in der bronchoalveolären Lavage (BAL) aufwiesen. Der Knockout (KO) des P2Y4-Rezeptorgens wies dabei tendenziell einen protektiven Effekt auf die Entzündungsreaktion in rauchinduzierten Lungen auf. Dies bestätigten auch histologische Untersuchungen, welche eine geringere Ausbildung von Emphysemen in berauchten KO-Mäusen gegenüber Wildtypen zeigten.<br>Im Folgenden beschäftigten sich Zellkulturversuche mit humanen Neutrophilen, mononukleären Zellen, sowie immortalen Lungenepithelzelllinien mit der Frage, ob der P2Y4-Rezeptor bei der Chemotaxis von Immunzellen in die Lunge beteiligt ist. Die mit Zigarettenrauchextrakt und einem selektiven P2Y4-Rezeptor-Agonisten durchgeführten<br>in vitro -Experimente zeigten, dass die Chemotaxis leukozytärer Zellen durch eine P2Y4-Rezeptor-vermittelte Zytokinausschüttung stattfand. Neben der Chemotaxis kommt dem P2Y4-Rezeptor zusätzlich eine Funktion bei der<br>Migration aktivierter Zellen zu. Versuche mit Knochenmark-chimären Mäusen und in vitro -Migrationsassays wiesen auf eine Beteiligung der P2Y4-Signaltransduktion an der Migration und damit pathogenetischen Migration von Granulozyten und mononukleären Zellen hin.<br>Zusammenfassend konnte eine Involvierung des P2Y4-Rezeptors in der Pathogenese der COPD festgestellt werden. Aufgrund dieser Beobachtungen könnte die Inhibition des P2Y4-Rezeptors einen potentiellen Ansatzpunkt für die Therapie der COPD darstellen
Leistungsphysiologische- und Atemgasanalyse bei Apnoetauchern unter kontinuierlicher Gesichtskühlung by Stefan Venturini( )

1 edition published in 2017 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Apnoetaucher vollbringen Höchstleistungen mit Apnoe-Dauern von mehr als 10min. Frühere Studien konnten bei ihnen eine veränderte Atemantwort auf CO2 sowohl in Ruhe als auch unter körperlicher Belastung nachweisen. Bei Immersion kann auch der Tauchreflex zu einer höheren CO2-Toleranz beitragen. Ziel der Studie war es herauszufinden, ob sich die Atemregulation durch eine Stimulation des Tauchreflexes unter körperlicher Belastung modifizieren läßt.<br>Der Tauchreflex wurde während der gesamten Belastungsdauer mittels kontinuierlicher Kühlung der periorbitalen Region durch auf 5°C, 10°C oder 20°C temperierte Kühlpads stimuliert. Hierfür kam ein halbautomatisches Oberflächenkühlsystem (ArcticSun2000®, Medivance, Louisville, USA) zum Einsatz. Bei insgesamt 9 Apnoetauchern und 10 Kontrollpersonen erfolgten somit jeweils 3 leistungslimitierte Spiroergometrien. Im Belastungsverlauf wurden Atemgas- und kapilläre Blutgasanalysen vorgenommen.<br>Die Kühlung der Gesichtsregion zeigte für eine Tpad von 5°C eine signifikante Abnahme der Herzfrequenz um 8 bpm bei den Apnoetauchern und 6 bpm bei den Kontrollen (p=0,0007/p=0,0006). Bei einer Tpad von 10°C und 20°C konnte dieser Effekt nicht nachgewiesen werden. Die Atemfrequenz war sowohl in Ruhe als auch unter Belastung bei den Apnoetauchern im Vergleich zu den Kontrollpersonen signifikant niedriger, bei vergleichbarem Atemminutenvolumen und damit konsekutiv höheren Tidalvolumina (p=0,0015). Die kapillären BGA ergaben einen erhöhten PaCO2 in der Gruppe der Apnoetaucher am respiratorischen Kompensationspunkt (p=0,025). Die übrigen ventilatorischen wie metabolischen Messgrößen zeigten keine Gruppenunterschiede. Es bestanden insbesondere keine signifikanten Unterschiede in der körperlichen Leistungsfähigkeit und keine Beinflussbarkeit der Atemregulation duch die kontinuierliche Gesichtskühlung.<br>In dieser Studie konnte eine veränderte Atemregulation im Sinne einer geringeren Chemosensitivität auf CO2 bei Apnoetauchern in Ruhe wie bei Belastung bestätigt werden. Durch eine Gesichtskühlung bei 5°C Padtemperatur konnte ferner bei beiden Versuchsgruppen der Tauchreflex ausgelöst werden. Ein sauerstoffeinsparender, bzw. leistungssteigernder Effekt durch den ausgelösten Tauchreflex unter Belastung konnte dagegen bei keiner der Gruppen beobachtet werden.<br>Um eine stärkere Ausprägung des Tauchreflexes unter dynamischer Belastung erreichen zu können, sind weitere Studien mit Implementierung insbesondere von Apnoe in das Versuchssetting notwendig
Die Rolle von Sorafenib in der Behandlung der FLT3-ITD+ AML nach einer allogenen Stammzelltransplantation by Francis Baumgartner( )

1 edition published in 2018 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Die AML ist eine maligne Neoplasie des blutbildenden Systems. Bei 20 - 25 % der AML-Fälle treten so genannte FLT3-ITD-Mutationen auf, die mit einer ungünstigen Prognose einhergehen. Diese Patienten werden, sobald im Rahmen der konventionellen Chemotherapie eine vollständige Remission erreicht ist, einer allo-HSZT zugeführt. Bildet sich daraufhin jedoch ein Rezidiv aus, ist dieses beim Großteil der Patienten nicht mehr heilbar und ihre 1-JÜR beträgt weniger als 20 %. Allerdings konnte in experimentellen Behandlungen gezeigt werden, dass einige dieser Patienten eine erneute CR ausbildeten, wenn sie im Rahmen der allo-HSZT zusätzlich mit dem Multikinaseinhibitor Sorafenib behandelt wurden. Um nachzuweisen, dass dies auf einem funktionellen Synergismus zwischen Sorafenib und der allogenen Immunreak- tion beruht, wurden die erwähnten klinischen Beobachtungen in vier unterschiedlichen FLT3- ITD-abhängigen murinen Leukämiemodellen reproduziert. Eine Überlebensverbesserung mit Fällen eines Langzeitüberlebens konnte dabei ausschließlich bei den Mäusen beobachtet werden, die eine Kombinationstherapie aus allogenen T-Zellen und Sorafenib nach allo-HSZT erhielten. Im Rahmen von in vitro-Experimenten konnte allerdings kein Hinweis dafür gefunden werden, dass Sorafenib Immunzellen direkt aktiviert. Über eine Genexpressionsanalyse wurde daraufhin die Sorafenibwirkung auf leukämische Ba/F3-ITD-Zellen untersucht, wobei eine Erhöhung der IL-15mRNA-Expression auffiel, die mittels qPCR bestätigt wurde und die mit einer verstärkten IL-15-Expression in der Durchflusszytometrie korrelierte. Damit überein- stimmend waren die IL-15/IL-15R[alpha]-Serumspiegel bei den mit Sorafenib und T-Zellen behandelten Gruppen erhöht, was ebenfalls bei zwei mit Sorafenib behandelten FLT3-ITD+ AML- Patienten beobachtet wurde. Weiterhin war die Leukämiekontrolle IL-15R[alpha]-defizienter T-Zel- len trotz Sorafenibbehandlung aufgehoben, was auch auf einen IL-15-vermittelten Synergismus hindeutete. Bei in vivo-Untersuchungen der zugrundeliegenden Immunzellpopulationen zeigte sich, dass unter Sorafenibbehandlung eine generelle durch Zunahme des CD107a-exprimierenden Anteils vermittelte Effektorzellaktivierung stattfand, die in NK-Zellen am deutlichsten ausfiel und in denen darüber hinaus eine vermehrte Expansion nachgewiesen wurde. Damit übereinstimmend, dass leukämische Zellen die Quelle von IL-15 waren, konnte bei Sorafenibbehandlung in keiner
Die Versorgungssituation mit Hilfsmitteln und die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patienten mit Duchenne Muskeldystrophie in Europa anhand von Daten des CARE-NMD Projekts by Mareike Carolin Spranger( )

1 edition published in 2017 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Aktivität der Atemmuskulatur unter nicht-invasiven Beatmungsformen bei chronisch-hyperkapnischen Patienten by Raphael Siepe( )

1 edition published in 2018 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Einfluss von Trächtigkeit auf die A[beta]-Aggregation und die adulte hippocampale Neurogenese in einem transgenen Mausmodell für Morbus Alzheimer by Karin Marksteiner( )

1 edition published in 2018 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Abstract: Der Morbus Alzheimer gehört zum Feld der neurodegenerativen Erkrankungen und äußert sich durch kognitive, vor allem Hippocampus-abhängige Fähigkeiten betreffende, Defizite. Als Ursache werden unter anderem die Amyloid-b-(Ab)-Plaqueablagerungen und eine Störung der adulten hippocampalen Neurogenese vermutet. Epidemiologischen Studien zufolge sind Frauen von einem höheren Morbus-Alzheimer- Erkrankungsrisiko betroffen als Männer. Hormonelle Schwankungen im Leben der Frau, z.B. während der Schwangerschaft, könnten dafür verantwortlich sein. In der vorliegenden Arbeit sollte durch die Beobachtung der Wechselwirkungen zwischen Trächtigkeit und A[beta]-Aggregation bzw. adulter Neurogenese ein möglicher Einfluss der Gravidität auf Morbus Alzheimer detektiert werden. Dazu wurden transgene 5xFAD-Mäuse verwendet, welche fünf Mutationen in den Genen für das Amyloid-Vorläufer-Protein (APP) und Präsenilin-1 (PS1) exprimieren. Um Aussagen über den Einfluss von Gravidität auf die A[beta]-Aggregation und die adulte Neurogenese machen zu können, wurden 13 bzw. 14 Wochen alte trächtige 5xFAD-Weibchen an Gestationstag 5 bzw. 10 getötet und untersucht. Zur Analyse des Einflusses mehrmaliger Gravidität auf die Morbus-Alzheimer-Pathologie wurden 10 Monate alte 5xFAD-Weibchen, die vier Mal, einmal oder nie trächtig gewesen waren, mit vier Mal und nie trächtig gewesenen Wildtyp-Weibchen ohne familiäre Morbus-Alzheimer-Mutationen verglichen. Zur Quantifizierung der Ab-Aggregation wurden Ab-Immunfloureszenz-Färbungen sowie Kresyl-Violett-Färbungen der Hirnschnitte angefertigt und ein repräsentativer Western-Blot für die in den Hippocampi abgelagerten Ab-Peptide durchgeführt. Die adulte Neurogenese wurde mittels Immunfloureszenz-Färbungen gegen Zellproliferationsmarker (Ki67) und Neurogenesemarker (Doublecortin, DCX) quantifiziert. Ergänzt wurden die Untersuchungen durch einen repräsentativen Western-Blot für das von Neuroblasten und unreifen Neuronen exprimierte DCX. In den jungen 13 bzw. 14 Wochen alten Tieren konnte eine vermehrte Ab-Plaquebildung und zudem eine tendenziell erhöhte Zellproliferation beobachtet werden. Dies spricht für das Vorhandensein modulierender Einflüsse auf die Morbus-Alzheimer-Pathologie während der ersten Hälfte der Trächtigkeit. In den 10 Monate alten Tieren konnten weder in der Ab- Aggregation noch in der adulten Neurogenese Unterschiede zwischen den Gruppen festgestel
Die Aufnahme von Photorhabdus luminescens-Toxinen in eukaryotische Zellen by Haram Lee( )

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Präeklampsie: Auswirkungen mütterlicher Parameter auf das neonatale Outcome by Viola Yuriko Leidner( )

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Abstract: Die Präeklampsie als hypertensive Schwangerschaftserkrankung bleibt eine der Hauptursachen für mütterliche und kindliche Mortalität und Morbidität. Für das Kind entscheidend ist der reduzierte uteroplazentare Fluss, der häufig in einer intrauterinen Wachstumsrestriktion resultiert. Über die direkten Auswirkungen maternaler Faktoren auf das Kind ist bisher wenig bekannt. Ziel dieser Arbeit war es, die Auswirkungen verschiedener maternaler Faktoren auf das neonatale Outcome zu untersuchen.<br>In der vorliegenden Studie wurden retrospektiv die anonymisierten Daten einer Population von 245 Müttern mit 277 zugehörigen Kindern ausgewertet, die zwischen 2009 und 2013 in der Universitätsklinik Freiburg aufgrund einer Präeklampsie, Eklampsie oder eines HELLP-Syndroms behandelt wurden.<br>Mütter mit HELLP-Syndrom und Mütter mit isolierter Präeklampsie zeigten keine Unterschiede in Präeklampsie-typischen Risikofaktoren und klinischen Merkmalen. Es kam beim HELLP-Syndrom häufiger zu eklamptischen Anfällen und zur vorzeitigen Schwangerschaftsbeendigung.<br>Die frühe und die späte Präeklampsie unterschieden sich in Risikofaktoren (präexistente Hypertonie) und klinischem Verlauf. Die frühe Präeklampsie ging mit höheren Blutdruckwerten, häufigerem Übergang in ein HELLP-Syndrom oder eine Eklampsie und niedrigeren kindlichen Geburtsgewichtsperzentilen einher.<br>Es konnte eine statistisch signifikante inverse Korrelation zwischen maximalem Blutdruck der Mutter bei Präeklampsie und Geburtsgewichtsperzentile des Kindes gefunden werden, nicht aber für das Ausmaß der mütterlichen Proteinurie. Sowohl Ausmaß der Proteinurie als auch maximaler Blutdruck korrelierten jedoch statistisch signifikant invers mit der Schwanger-schaftsdauer. Eine kürzere Schwangerschaftsdauer und eine niedrigere Geburts-gewichtsperzentile waren mit einem schlechteren kindlichen Outcome assoziiert.<br>Zusammenfassend lassen die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit vermuten, dass bei Präeklampsie die kindliche Geburtsgewichtsperzentile umso niedriger ausfällt, je höher der maternale Blutdruck ist, und sich folglich mehr neonatale Komplikationen entwickeln. Die Höhe des maternalen Blutdrucks eignet sich dadurch als möglicher Prädiktor für das neonatale Outcome. Weiterhin unterstützen die Ergebnisse die Annahme, dass das HELLP-Syndrom als fulminant verlaufende systemische Variante auf dem Präeklampsie-Spektrum anzusehen ist. Frühe und späte Präeklampsie stellen getrennte Entitäten dar
Auswirkungen von Stereotype Threat (deutsch: Bedrohung durch Stereotype) auf die Arbeitsgedächtnisleistung bei Menschen mit Depression in der Vorgeschichte by Peter Hauke( )

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Im Schatten von Tet : die Vietnam-Mission der Medizinischen Fakultät Freiburg (1961-1968)
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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Medizinische Fakultät

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Medizinische Fakultät

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Medizinische Fakultät (Universität Freiburg im Breisgau)

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