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Schierz, Christoph

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Works: 94 works in 134 publications in 2 languages and 349 library holdings
Roles: dgs, Other, Author, Contributor, Editor, Consultant, Thesis advisor
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Most widely held works by Christoph Schierz
Bewertung von Kraftfahrzeugscheinwerfern mit Lichtsimulation by Henning Kiel( )

3 editions published in 2012 in German and held by 20 WorldCat member libraries worldwide

In dieser Arbeit wird die Lichtsimulation als neue Methode zur Entwicklung von Scheinwerfern beim Automobilhersteller untersucht. Dazu wird zu Anfang der Entwicklungsprozess analysiert und es werden zwei Anwendungsgebiete identifiziert, die maßgebliche Anforderungen an die Lichtsimulation stellen: die virtuelle Typprüfung und die wahrnehmungsbasierte Bewertung.Die wahrnehmungsbasierte Bewertung ist die Bewertung der Scheinwerferlichtverteilung durch Personen anhand von realen Bauteilen. Sie findet in einer späten Entwicklungsphase statt und ihre Anforderungen gehen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Zur Übertragung in die Simulation werden Berechnungsmethoden bereitgestellt, die eine quantitative Bewertung ausgewählter Kriterien anhand der gemessenen oder simulierten Lichtverteilung ermöglichen. Dadurch können Scheinwerfer frühzeitig nach wahrnehmungsbezogenen Kriterien ausgelegt werden. Darüber hinaus werden Methoden zur Bewertung der Homogenität von Streulichtverteilungen sowie zur Filterung und zum Vergleich von Lichtverteilungen aus Messung und Simulation dargestellt.Die virtuelle Typprüfung ist die Abbildung der am realen Bauteil vorgenommenen photometrischen Typprüfung in die Lichtsimulation. Die Anforderungen an die Genauigkeit der Simulation werden durch die weitgehend definierte Messung des Scheinwerfers bestimmt. Für einen Vergleich der Werte aus beiden Methoden ist die Kenntnis der Abweichungen und Unsicherheiten nötig, weswegen eine Unsicherheitsanalyse der photometrischen Typprüfung durchgeführt wird. Für die Analyse des Scheinwerfers ist eine Methode zur software- und lichtverteilungsbasierten Ausrichtung der Hell-Dunkel-Grenze nötig. Diese wird entwickelt und im Vergleich zur visuell-manuellen und zur messungsbasierten Ausrichtung evaluiert. Es wird gezeigt, dass die neue Methode geringere Abweichungen hat und eine vergleichbare Ausrichtung von gemessenen und simulierten Abblendlichtverteilungen ermöglicht. Nachdem die Bewertung in die Lichtsimulation übertragen wurde, ist die Modellierung aller relevanten Komponenten des Scheinwerfers Gegenstand der Untersuchung. Es werden die Lichtquellenmodelle und Materialmodelle eingeführt und hinsichtlich ihrer Genauigkeit und Eignung im Entwicklungsprozess bewertet. Für die Abhängigkeiten von genarbten Oberflächen wird ein Modell entwickelt und es werden Empfehlungen für die Anwendung der Modelle ausgesprochen.Abschließend werden die Messung und die Simulation eines Scheinwerfers verglichen. Auch zur Simulation wird eine Unsicherheitsanalyse durchgeführt und die Einflussfaktoren werden dargestellt. Es wird gezeigt, dass die Abweichungen der Werte der primären Lichtfunktion des Abblendscheinwerfers kleiner als 10% sein können. Im Bereich der Streulichtverteilung sind sie wesentlich größer. Die Unsicherheiten der virtuellen und der realen Typprüfung können gleiche Werte erreichen. Die Unsicherheiten der wahrnehmungsbasierten Bewertung sind in der Lichtsimulation geringer. Insgesamt zeigt sich, dass die Lichtsimulation zur Entwicklung und Bewertung von Scheinwerfern geeignet. Sie ermöglicht höhere Flexibilität, verringert Kosten bei Änderungen und von Prototypen und führt schneller zu besseren Scheinwerfern
Anforderungen und Bewertungsmethoden für ein adaptives blendfreies Abblendlicht bei spiegelnden Fahrbahnoberflächen by Benedikt Kleinert( )

1 edition published in 2017 in German and held by 19 WorldCat member libraries worldwide

Heutige Kfz-Lichtsysteme bieten im nächtlichen Straßenverkehr bestmögliche Sichtbedingungen für den Fahrer, ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Sobald die Straße nass ist, trifft dies nicht mehr zu. Das Problem ist die erhöhte Vorwärtsreflexion aufgrund der spiegelnden Fahrbahnoberfläche. Die Lösung ist ein adaptives blendfreies Abblendlicht, das den Passiervorgang vergleichbar blendfrei, wie bei trockener Fahrbahn gestaltet. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht daher in der Entwicklung von Anforderungen und Bewertungsmethoden für ein solches Abblendlicht. Eine zu Beginn durchgeführte Umfrage bestätigt die Relevanz eines adaptiven blendfreien Abblendlichts. Bei nasser Fahrbahn wird die indirekte Blendung mindestens genauso stark blendend empfunden, wie die direkte. Die in einer Referenzumgebung und im Freien durchgeführten Untersuchungen belegen dies. Bei Nässe ist mit einer verstärkten indirekten Blendung zu rechnen. Besonders eine im Bereich des Reflexpunktes mit Wasser benetzte Stelle führt zu einer nahezu vollständig gerichteten Reflexion des dort auftreffenden Lichtstroms. Form und Größe des relevanten Bereichs sind abhängig von der Scheinwerferanbauhöhe und der Begegnungsentfernung. Zur Vorhersage dieses Bereichs eignet sich das entwickelte Geometriemodell. Zudem wurden die im Passiervorgang maßgeblich zur Blendung beitragenden Reflexlinien analysiert. Diese Analyse wurde erstmals simulativ und innerhalb einer Referenzumgebung mit begrenzter Länge durchgeführt. Die im Freien durchgeführten Untersuchungen bestätigen den Einfluss der Reflexlinien auf die physio- und psychologische Blendung. Systembedingt resultieren im Passiervorgang stark unterschiedliche Blendbeleuchtungsstärken. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit eines adaptiven blendfreien Abblendlichts. Als Lichtfarbe ist eine blaue am geeignetsten. Diese hat einen positiven Effekt auf den Fahrkomfort und führt zu keiner signifikanten Erhöhung der psychologischen Blendung Entgegenkommender. Dies legt den Einsatz von LED nahe. Aus der vorliegenden Arbeit resultieren Anforderungen und Bewertungsmethoden für ein adaptives blendfreies Abblendlicht. Hervorzuheben ist die entwickelte "Anti-Glare-Funktion" (AGF), die eine Reduzierung der Leuchtdichte im Bereich der Reflexlinien auf das Niveau einer trockenen Fahrbahn ermöglicht. Mit der entwickelten Software CAGE besteht erstmals die Möglichkeit bereits im Entwicklungsprozess die bei nasser Fahrbahn im Passiervorgang zu erwartende Blendbeleuchtungsstärke vorherzusagen. Die Berücksichtigung der erzielten Erkenntnisse bei der Auslegung eines adaptiven blendfreien Abblendlichts würde somit eine Erhöhung der Verkehrssicherheit und des Fahrkomforts bedeuten
Schwellenuntersuchung zur physiologischen Blendung für ortsfeste Straßenbeleuchtung Weiterentwicklung der TI-Formel für nasse und trockene Straßen by Andreas Walkling( )

1 edition published in 2017 in German and held by 19 WorldCat member libraries worldwide

Die vorliegende Arbeit beinhaltet eine grundlegende Schwellenuntersuchung zur physiologischen Blendung für ortsfeste Straßenbeleuchtung und leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Sichtbarkeit im nächtlichen Straßenverkehr. Die damit verbundene Förderung der Verkehrssicherheit kann die nächtlichen Verkehrsunfälle reduzieren helfen. Aus der Literaturrecherche ist ersichtlich, dass die Nichtberücksichtigung einer zugleich wahrgenommenen Kontrastminderung durch einen Schleier infolge Blendung (auch physikalischer Effekt des Blendungsschleiers genannt) in der Straßenbeleuchtungsnorm eine erhebliche Lücke darstellt. Bisher geht man bei der TI-Formel von einer Schwellenwerterhöhung ohne diesen Effekt aus, die daher die tatsächlichen Wahrnehmungsbedingungen weniger exakt widerspiegelt und bei der Blendungsbewertung zu Fehlurteilen führt. Es wurde eine Versuchsapparatur entwickelt, die es ermöglichte, den Einfluss dieser Kontrastminderung bei der Schwellenmessung zu untersuchen. Als Einflussgrößen wurden das Adaptations- bzw. Blendungsniveau, die Darbietungsdauer und -art verwendet. Es wird erstmals nachgewiesen, dass der Ur-Versuch von Narisada aus dem Jahre 1977 zur Schwellenmessung mit äquivalentem Blendungsschleier replizierbar und verlässlich ist. Sein gefundenes experimentelles Ergebnis kann daher bestätigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass im Blendungsfall die Komponente der Kontrastminderung die Leuchtdichteunterschiedsschwelle stärker beeinflusst als die Komponente der gleichzeitig auftretenden Netzhautaufhellung. Eine Abhängigkeit der Unterschiedsschwelle mit Blendungsschleier wird von der Darbietungsart ebenso nachgewiesen. Ein Vergleich mit Schwellenwerten von Blackwell/Adrian ergibt keine Übereinstimmung aufgrund der dort fehlenden physikalischen Wirkung des Blendungsschleiers. Aus dem umfassenden Schwellenmodell nach Narisada und den eigenen Messdaten lassen sich erstmals neuartige, erweiterte TI-Formeln für foveales und peripheres Sehen ableiten. Damit ist es möglich, die Blendung korrekter quantitativ zu erfassen, weil einerseits die Kontrastminderung infolge Blendungsschleier einbezogen wird und weil andererseits die neuen Blendungsformeln von der Hintergrundleuchtdichte eines Hindernisses im Bewertungsfeld abhängen, wodurch die insbesondere auf nasser Straße vorhandene inhomogene Leuchtdichteverteilung genauer einberechnet wird
Selektive Farbkanalstimulation des menschlichen visuellen Systems by Sascha Klee( )

3 editions published in 2012 in German and held by 18 WorldCat member libraries worldwide

Die vorliegende Arbeit thematisiert die kombinierte Betrachtung der modellbasierten Reizung der farbprozessierenden Kanäle unter Einbezug wesentlicher technischer Aspekte des Stimulators. Hieraus wurde ein integratives Modell zur selektiven Farbkanalstimulation des menschlichen visuellen Systems erarbeitet und zur Anwendung gebracht. Im Rahmen der Arbeit konnte eine Vielzahl methodischer Herangehensweisen entwickelt werden. Diese bezogen sich u.a. auf die Klassifizierung und Bewertung von Farbmodellen, die Beachtung technischer Gesichtspunkte bzgl. einer Stimuluswirkung, die Frage nach dem optimalen Stimulator, die Möglichkeiten von Kompensationen unzureichender Stimulatoreigenschaften, auf Alternativen zur Nachweiserbringung der Wirkung von Farbmodellen sowie auf die Umsetzung einer funduskontrollierten selektiven Zapfenstimulation. Die Anwendungen beinhalteten drei abgeschlossene Studien. Die ersten beiden adressierten die Fragestellung der Validierung des neuentwickelten integrativen Modells. Durch die dritte Studie konnte die erstmalige Bearbeitung eines neu gegründeten Wissenschaftsfeldes realisiert werden. Zur Validierung wurden zunächst visuell evozierte Potenziale nach selektiver S- und LM-cone-Stimulation ausgewertet. Die gefundenen signifikanten Unterschiede zwischen koniozellulärem und parvozellulärem Kanal stellten Evidenzen einer erfolgreichen Modellanwendung dar. Darauf aufbauend erfolgte die Entwicklung einer adaptationsbasierten Methodik zur zeitlich terminierten Simulation von Farbfehlsichtigkeiten bei gesunden Probanden. Durch das Ausbleiben bestimmter Antwortsignale und die gefundene Regenerationsdynamik der Zapfen konnte der Nachweis einer selektiven Modellwirkung erbracht werden. Das bislang nicht besetzte Wissenschaftsgebiet der Optoelektrophysiologie resultierte aus der zu konstatierenden Unkenntnis über die individuelle Fundusmorphologie und eventuell vorhandene pathologische Auffälligkeiten, die zu Beginn einer jeden Untersuchung existiert. Dies lässt sich unter der Begrifflichkeit der fehlenden Funduskontrolle zusammenfassen. Durch die Kombination optischer Bildgebung, funktioneller Farbkanalstimulation und elektrophysiologischer Datengewinnung gelang es, eine funduskontrollierte Stimulationsmethodik zu schaffen. Innerhalb der Arbeit und insbesondere durch die Anwendungsfälle wurde eine neue Sichtweise auf unvermeidbare Wechselwirkungen zwischen Stimulator und eingesetztem Farbverarbeitungsmodell dargelegt. Diese lässt sich unter der Begrifflichkeit des integrativen Modells subsummieren und verfügt über das Potenzial, effizientere Stimulationen, passgenauere Paradigmen und neue multimodale Stimulatoren zu ermöglichen
Konzeption und Aufbau eines Monitoringsystems zur Vermeidung von Schädigungen durch optische Strahlung an Sammlungsgut by Heiko Herzberg( )

1 edition published in 2014 in German and held by 17 WorldCat member libraries worldwide

Untersuchungen zur spektralen Empfindlichkeit des Auges für Detektion und physiologische Blendung im mesopischen Bereich by Daniel Englisch( )

1 edition published in 2017 in German and held by 17 WorldCat member libraries worldwide

Object contrast determination based on peripheral Vision undernight-time driving conditions by Katharina Schneider( )

1 edition published in 2018 in English and held by 17 WorldCat member libraries worldwide

Lichttechnische und elektrooptische Optimierung organischer Leuchtdioden by Malte Hagemann( )

1 edition published in 2011 in German and held by 17 WorldCat member libraries worldwide

Diese Arbeit behandelt die lichttechnische sowie elektrooptische Optimierung von organischen Leuchtdioden (OLED) auf Basis löslicher Polymere. Hierfür wird zunächst die Lichtpropagation ausgehend von dem OLED Schichtsystem über die Auskoppeloptik und Strahlformungsoptik bis hin zur anwendungsbezogenen Nutzebene unterteilt. Für jeden Abschnitt erfolgt eine Beschreibung eines effektiven physikalischen Modells zur Berechnung der Lichtausbreitung und die dafür verwendete Softwarelösung. Unter Berücksichtigung der Merkmale für eine hochwertige Beleuchtung erfolgt eine Optimierung der Schichtdickenkonfiguration, Strukturierung der Polymeranode und Design von Primär- sowie Sekundäroptiken. Mit entscheidend für eine gute Optimierung ist die simultane Berücksichtigung der elektrischen Effekte (ohmsche Verluste in der Anode) sowie optischen Effekte (Absorption und Interferenz im Schichtsystem). Durch Anpassungen der Schichtdicken ist es möglich die Leuchtdichte des OLED Musters um den Faktor 1,23 zu erhöhen. Eine geeignete Strukturierung der Polymeranode mit metallischen Leiterbahnen führt zu Bauteilen, welche einen um Faktor 3 größeren Lichtstrom im Verhältnis zu den nicht strukturierten Bauteilen aufweisen. Mittels diffuser Primäroptik kann die Leuchtdichte der OLED um den Faktor 1,2 weiter gesteigert werden. Durch die in dieser Arbeit entwickelten anwendungsspezifischen Sekundäroptiken sowie einem innovativen OLED Treiber konnten erste Anwendungsfelder im Bereich der Beleuchtungstechnik mit organischen Leuchtdioden auf Basis löslicher Polymere realisiert werden
Blendungsbewertung von LED-Leuchten in Innenräumen by Carsten Funke( )

1 edition published in 2017 in German and held by 16 WorldCat member libraries worldwide

Lichtfarbe in der Straßenbeleuchtung - Laborstudie zur Bestimmung von Detektionsschwellen bei normalen und durch Regen und Blendung erschwerten Sehbedingungen by Andreas Ueberschaer( )

2 editions published between 2016 and 2017 in German and held by 16 WorldCat member libraries worldwide

Aktuelle Technologien im Bereich der Leuchtmittelentwicklung und Lichtsteuerung ermöglichen eine hohe Vielfalt an Lichtfarben, die bedarfsweise auch im laufenden Betrieb eines Beleuchtungssystems variiert werden können. Durch diese Entwicklung wird die Lichtfarbe zu einem eigenständigen Parameter, der in der Straßenbeleuchtungspraxis bisher wenig oder keine Berücksichtigung findet und den es daher zu bewerten gilt. Diese Arbeit nimmt sich der Thematik an und untersucht den Einfluss der Lichtfarbe auf die Sehleistung mit dem Ziel, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verbesserung der Objektdetektion im Anwendungsgebiet der Straßenbeleuchtung zu generieren. In einer Laborstudie wurde eine physiologische Schwellenuntersuchung mit einem 32 Personen umfassenden Kollektiv durchgeführt. Der angewandte Forschungsansatz sieht einen starken Praxisbezug vor. So wurde die Objektdetektion bei drei, für die Straßenbeleuchtungspraxis näherungsweise typischen, Leuchtdichteniveaus (0,3; 1,0; 3,0 cd/m^2) und jeweils vier Lichtfarben (2500 K; 4000 K; 6000 K; Mint) an insgesamt sechs Objektpositionen bestimmt. Zudem wurden auch durch Regen und physiologische Blendung hervorgerufene, erschwerte Sehbedingungen berücksichtigt. Die Ergebnisse der Untersuchungen bestätigen, dass die Detektionsschwelle mit zunehmender Adaptationsleuchtdichte und zunehmendem Peripheriewinkel der Sehobjekte ansteigt. insichtlich der Lichtfarbe zeigt sich eine deutliche Reduktion der Detektionsschwelle bei der höchsten Farbtemperatur für nahfoveale Sehobjekte. Dieser Einfluss kehrt sich für periphere Sehobjekte um. Unter erschwerten Sehbedingungen konnte für Blendung gezeigt werden, dass die in der Straßenbeleuchtungspraxis verwendete Bewertungsmethode die Blendwirkung in Abhängigkeit der Objektposition über- bzw. unterschätzt. In Kombination mit Regen zeichnet sich tendenziell ab, dass ein Regenereignis mit kleinerem Tropfendurchmesser (Sprühregen) zu einer stärkeren Beeinträchtigung der Sehleistung führt. Aus den in dieser Arbeit erzielten Ergebnissen geht hervor, dass die Lichtfarbe einen nicht zu vernachlässigenden Parameter bei der Auslegung und Bewertung von ortsfesten Straßenbeleuchtungsanlagen darstellt und daher zukünftig in der praktischen Anwendung zu berücksichtigen ist. - Schlagwörter: Lichtfarbe, Leuchtdichteschwelle, Detektionsschwelle, physiologische Blendung, Regen, erschwerte Sehbedingungen, Straßenbeleuchtung, Mesopik
Zum Einfluss optimierter Lichtstärkeverteilungskörper auf die Erkennbarkeit bei niedrigen Beleuchtungsniveaus in der Straßenbeleuchtung by Sebastian Schade( )

1 edition published in 2015 in German and held by 15 WorldCat member libraries worldwide

Photopische Helligkeitswahrnehmung in der Innenraumbeleuchtung mit unterschiedlichen Lichtquellen by Wjatscheslaw Pepler( )

1 edition published in 2017 in German and held by 14 WorldCat member libraries worldwide

Messtechnische Bewertung weißer LED-Leuchten Gonio-spektralradiometrische Untersuchung räumlicher Farbunterschiede by Silvia Bensel( )

1 edition published in 2017 in German and held by 13 WorldCat member libraries worldwide

Entwicklung und Einsatzkonzeption von quecksilberfreien Niederspannungs-Leuchtröhren by Frank R Müller( )

1 edition published in 2012 in German and held by 7 WorldCat member libraries worldwide

Wirkung von Linienspektren auf die Akkommodation des Auges by Christoph Schierz( )

2 editions published in 1993 in German and held by 6 WorldCat member libraries worldwide

15. Anwenderforum Lichttechnik 23./24. März 2011, Kongress- & Kulturzentrum St. Erhard, Regensburg by Anwenderforum Lichttechnik( Book )

1 edition published in 2011 in German and held by 6 WorldCat member libraries worldwide

Entwicklung und Evaluierung eines nutzerzentrierten Assistenzsystems zur Unterstützung von leistungsgeminderten Mitarbeitern bei manuellen Kommissioniertätigkeiten by Andreas Bächler( )

2 editions published in 2017 in German and held by 5 WorldCat member libraries worldwide

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen der Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts verstärken sich auch die Anforderungen an Werkstätten für behinderte Menschen. Insbesondere im komplexen intralogistischen Tätigkeitsfeld der manuellen Kommissionierung werden derzeit sowohl auf dem ersten Arbeitsmarkt als auch in den Werkstätten kaum leistungsgeminderte Mitarbeiter eingesetzt. In diesem Zusammenhang stellen informationstechnische und kognitive Assistenzsysteme einen zukunftsträchtigen und erfolgsversprechenden Ansatz zur Anleitung, Unterstützung und Kontrolle von manuellen Industrieprozessen dar. Den Weg zu einem solchen System geht diese Arbeit: von der nutzerzentrierten Entwicklung über die prototypische Umsetzung bis zur praktischen Evaluierung eines funktionsfähigen und ergonomischen Assistenzsystems zur Unterstützung von leistungsgeminderten Mitarbeitern bei der manuellen Person-zur-Ware-Kommissionierung. Das ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Ermöglichung der Teilhabe an Arbeit sowie der daraus resultierenden Förderung der Persönlichkeit von Menschen mit Behinderung und eine Antwort auf die vielfältigen und weitersteigenden Anforderungen an Werkstätten. Darüber hinaus soll der im Zuge der vorliegenden Arbeit umgesetzte Entwicklungsprozess mit seiner Vorgehensweise und Struktur als konzeptionelle Vorlage für die aufgabenorientierte und nutzergerechte Gestaltung von weiteren Assistenzsystemen in der industriellen Anwendung dienen, wie z.B. bei der Montage oder der Verdrahtung von Schalt- und Steuerungsanlagen. Die Arbeit setzt sich zu Beginn mit aktuellen technischen, politischen und institutionsspezifischen Rahmenbedingungen auseinander und betrachtet diese hinsichtlich der Nutzergruppe der leistungsgeminderten Mitarbeiter. Auf Grundlage einer Analyse des Arbeitsprozesses und der Nutzergruppe werden Anforderungsprofile von Seiten des Prozesses, der zukünftigen Nutzer und der Technik erstellt. Daraus lassen sich Zielsetzungen für die Konzeption und Entwicklung des nutzerzentrierten Assistenzsystems ableiten und der Kommissionierprozess spezifizieren. Im Nachgang wird die hardware- und softwareseitige Konzeption und Entwicklung der einzelnen Funktionseinheiten und des Anleitungssystems erläutert sowie der Aufbau und die Funktionsweise dargestellt. Abschließend erfolgt die Anwendung und detaillierte Evaluierung der realisierten Systemlösung
Assessment methods for optimisation of innovative vehicle interior lighting by Luca Caberletti( )

2 editions published between 2012 and 2013 in English and held by 5 WorldCat member libraries worldwide

Die Ambiente Beleuchtung im Fahrzeuginnenraum hat in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung in der Automobil-Industrie gewonnen. Diese indirekte Beleuchtung des Fahrzeuginnenraums dient der Orientierung und erleichtert die Erkennbarkeit der Bedienelemente während der Nachtfahrt. Darüber hinaus werden das Design und die Wertigkeit des Innenraumes damit unterstützt. In dieser Arbeit wurden die Einflüsse der Ambiente Beleuchtung auf die Wahrnehmung des Fahrers und auf seine emotionale Empfindung untersucht. Dazu wurden drei experimentelle Studien durchgeführt, zwei unter Laborbedingungen und eine Felduntersuchung. In diesen Studien konnten die Probanden unterschiedliche Ambiente Beleuchtungsszenarien während realen und simulierten Nachtfahrten erfahren. Dazu wurden zwei Fahrzeugprototypen mit besonderen Ambiente Beleuchtung Merkmale ausgestattet: eine BMW 3er Limousine und ein MINI Clubman. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen ermöglichten einen Einblick in die subjektive Wahrnehmung der Ambiente Beleuchtung. Die Farbe, Helligkeit und Position der Beleuchtung beeinflussten signifikant die Wahrnehmung auf unterschiedliche Art und Weise. Die Analyse der Ergebnisse ergab drei unabhängige Kategorien, in den die Wahrnehmung unterteilt werden konnte: Raumwahrnehmung und Orientierung, Wertigkeit und Attraktivität, Sicherheitsgefühl und Aufmerksamkeit. Diese Kategorien ermöglichten eine Bewertung der Ambiente Beleuchtung. Um die Resultate zu objektivieren wurde eine Messmethode entwickelt, welche die Position, Leuchtdichte und beleuchtete Oberfläche für jedes Lichtelement in Betrachtung berücksichtigte. Die Messwerte wurden zusammen mit den Ergebnissen aus den Probandenbefragungen analysiert, um die Werte für eine optimale Ambiente Beleuchtung zu ermitteln. Die Lichtfarbe beeinflusst auch die Wahrnehmung, aber eine klare Korrelation zwischen der Wellenlänge des Lichtes und die Wahrnehmung konnte nicht ermittelt werden. Die in dieser Arbeit gewonnenen Kenntnisse über die subjektive Wahrnehmung werden den zukünftigen Entwicklungsprozess der Ambiente Beleuchtung, von der Konzeptphase an, unterstützen
Untersuchungen zur Eigenblendung des Fahrzeugführers durch Streulicht bei Nebel und Schnee sowie durch retroreflektierende Verkehrszeichen by Peter Schreier( )

2 editions published between 2016 and 2017 in German and held by 4 WorldCat member libraries worldwide

Zur Vermeidung der Eigenblendung des Fahrzeugführers gibt es aktuell keine geeigneten Vorgaben in Form von objektiven Grenzwerten und Bewertungswerkzeugen. Ziel der Arbeit ist es, diese für die Eigenblendung durch Streulicht bei Nebel und Schnee bei Fahrten mit Abblendlicht sowie für die Eigenblendung durch retroreflektierende Verkehrszeichen bei Fahrten mit Fernlicht abzuleiten. Durch eine Umfrage wurden grundsätzliche Thesen, wie das Auftreten von Blendung an Verkehrszeichen, belegt und die Motivation zur Arbeit nochmals objektiv begründet. Der Einfluss von Streulicht bei Nebel wurde durch Leuchtdichteaufnahmen aus Fahrerperspektive in realem Umfeld dokumentiert. Aus einer Messreihe am Goniofotometer werden objektive Kennwerte zur Beschreibung des Streulichtbereichs abgeleitet und zur Bewertung konstruktiver Maßnahmen zur Streulichtminimierung herangezogen. In Probandenstudien zum Störeinfluss von Streulicht bei Nebel und Schnee wurde der Einfluss verschiedener Faktoren, wie z. B. der Abstrahlwinkel, die Intensität und die Farbtemperatur auf die psychologische Blendung ermittelt. Dafür wurde ein Versuchsstand zur Nachbildung von Nebel aufgebaut und eine virtuelle Schneeumgebung entwickelt. Bei Nebel konnten der Objektkontrast, bei Schnee die Anzahl der sichtbaren Schneeflocken als Haupteinflussfaktor auf die Störwirkung in einer Korrelationsanalyse bestätigt werden. Vorgaben für den Streulichtbereich werden anhand einer Messreihe am Goniofotometer und der Ergebnisse aus den Probandenstudien abgeleitet. Außerdem werden Bewertungswerkzeuge für den Nachtfahrsimulator vorgestellt, die eine subjektive Beurteilung unter konstanten, reproduzierbaren Bedingungen ermöglichen. Zur Untersuchung der Eigenblendung durch retroreflektierende Verkehrszeichen wurde ein Versuchsstand konzipiert, der die Durchführung von Probandenstudien zur Ermittlung der psychologischen Störschwellen ermöglichte. Grenzwerte für die psychologische Blendung wurden in Abhängigkeit der Schildgröße für seitliche Verkehrszeichen und Überkopf-Schilder ermittelt. Die zulässigen Leuchtdichten wurden für weiße und gelbe Schilder getrennt untersucht. Vorgaben zur Reduzierung der Eigenblendung werden aus den Ergebnissen im Versuch abgeleitet. Weiterhin wird ein Ansatz aus präventiven und reaktiven Maßnahmen zur Vermeidung von Eigenblendung beim Fahren mit Fernlicht vorgestellt
 
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Christoph Schierz wetenschapper

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